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Schritte für den Nutzer

Nachdem Ihre Draupnir-Instanz bereitsteht und Sie dem Kontrollraum beigetreten sind, sollten Sie folgende Dinge tun:

Kontrollraum nicht verlassen:

Bleiben Sie unbedingt Mitglied dieses Verwaltungsraums. Er ist Ihre Schnittstelle zu Draupnir. Verlieren Sie den Zugriff darauf (etwa durch Verlassen oder Löschen des Raumes), verlieren Sie die Kontrolle über Ihren Bot.

(Falls das doch passiert, wenden Sie sich an den Support, siehe Abschnitt 6.)

Befehle und Interaktion:

Sie können im Kontrollraum Befehle an Draupnir senden, die immer mit !draupnir beginnen.

Zum Beispiel listet !draupnir help alle verfügbaren Kommandos und eine Kurzbeschreibung auf.

In vielen Fällen müssen Sie jedoch gar keine komplizierten Befehle eintippen – Draupnir ist so entwickelt, dass es intuitive interaktive Eingabeaufforderungen (Prompts) verwendet.

Interaktive Prompts

Beispielsweise:

Wenn Sie den Bot in einen neuen Raum einladen, fragt er automatisch nach, ob er den Raum schützen soll.

Wenn Sie in einem der geschützten Räume einen Nutzer manuell über die Matrix-Oberfläche bannen, erscheint im Kontrollraum eine Nachfrage, ob dieser Bann zu Ihrer globalen Liste hinzugefügt werden soll.

Sie können dann per Klick oder kurze Antwort zustimmen, und der Bann wird raumübergreifend propagiert.

Diese Prompt-Funktion erleichtert die Bedienung enorm, da viele Standardaktionen ohne das händische Eintippen langer Befehle auskommen

Rechteverwaltung

Damit Draupnir effektiv moderieren kann, benötigt der Bot in den zu schützenden Räumen ausreichende Berechtigungen.

Insbesondere muss er in der Lage sein, Benutzer zu kicken/bannen und Raum-Einstellungen wie Sperrlisten (Server-ACLs) zu ändern. Geben Sie Ihrem Draupnir-Bot in jedem geschützten Raum am besten Admin-Rechte.

In Matrix erfolgt dies über die Power-Level-Einstellungen des Raumes – meist können Sie in Ihrem Client (z.B. Element) den Bot in der Mitgliederliste auf „Admin“ hochstufen. (Alternativ können Sie auch den Befehl /op @draupnir_IhrBot:datenba.ch 100
im Raum eingeben, was dasselbe bewirkt.)

Ohne Admin-Rechte wird Draupnir Sie darauf hinweisen, dass ihm Berechtigungen fehlen.

Sollten Sie dem Bot keine vollen Admin-Rechte geben wollen, achten Sie mindestens darauf, dass er Benutzer bannen und Server sperren kann.

Matrix erlaubt es z.B., das Recht „Server-ACLs ändern“ auf Moderator-Level herunterzustufen – in diesem Fall reicht es, den Bot zum Moderator zu machen.

Beachten Sie aber, dass ein Bot mit gleichem Power-Level wie Sie von Ihnen nicht mehr herabgestuft oder entfernt werden kann, da Matrix das Absenken von gleichberechtigten Admins nicht zulässt.

Es empfiehlt sich also, entweder dem Bot etwas niedrigere Rechte als sich selbst zu geben (z.B. Sie 100, Bot 90) und ggf. die Raum-ACL-Einstellungen anzupassen – dies sind jedoch fortgeschrittene Konfigurationen.

Für die meisten Zwecke ist es unkomplizierter, Draupnir einfach zum Admin zu machen und ihm zu vertrauen, da er nur auf Ihre Anweisung tätig wird

Weitere Grundeinrichtung:

Ihre Draupnir-Instanz besitzt von Anfang an eine eigene Policy-Liste (Banliste) – meist verkörpert durch den Kontrollraum selbst.

Sie können diesen Umstand prüfen, indem Sie !draupnir status im Kontrollraum ausführen; dort sollte Ihre Liste unter „Subscribed and protected policy lists“ aufgeführt sein.

Anfangs wird Draupnir außer Ihrer eigenen Liste keine weiteren Sperrlisten abonnieren.

Es ist jedoch empfehlenswert, gleich zu Beginn eine öffentlich verfügbare Spam-Bannliste zu abonnieren, um Schutz vor bekannten Störern zu erhalten.

Eine weit verbreitete Liste ist z.B. die Community Moderation Effort (CME) Spamliste mit dem Alias #community-moderation-effort-bl:neko.dev.

Um Draupnir anzuweisen, eine solche Liste zu beobachten, nutzen Sie den Befehl !draupnir watch <AliasDerListe>
im Kontrollraum.

Beispiel:
!draupnir watch #community-moderation-effort-bl:neko.dev

Ebenso existieren Listen der Matrix Foundation (z.B. #matrix-org-coc-bl:matrix.org für Verhaltensregeln oder #matrix-org-hs-tos-bl:matrix.org für Server-Sperren), die Sie bei Bedarf abonnieren können.

Jede abonnierte Liste wird vom Bot regelmäßig überwacht und durchgesetzt – d.h. Benutzer oder ganze Homeserver, die dort aufgeführt sind, werden aus Ihren Räumen ferngehalten bzw. entfernt.

Mehr dazu im Abschnitt Bedienung.